Fokus: Aha!
Wie KI wirklich funktioniert – und woher sie kommt.
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1956 stand der Begriff "künstliche Intelligenz" in einem Antrag auf Forschungsgelder. Er war von Anfang an auch ein Verkaufsargument – und genau da fängt die Geschichte an, spannend zu werden.
Worum es geht
In 90 Folgen à rund sieben Minuten geht es um die Geschichte der künstlichen Intelligenz und darum, wie sie funktioniert – erzählt statt erklärt. Der Weg führt von Turings Frage über Weizenbaums ELIZA und zwei KI-Winter zu den Daten, der Hardware und dem Durchbruch von 2017, und weiter zu dem, was KI kann, was ihr fehlt und wohin es geht. Dazwischen stehen persönliche Begegnungen aus dreißig Jahren Technikjournalismus, etwa das Gespräch mit Joseph Weizenbaum über seine eigene Erfindung.
Das nimmst du mit
- Warum der Turing-Test kein Test darauf ist, ob Maschinen denken – sondern darauf, ob wir den Unterschied merken
- Woher der Begriff "künstliche Intelligenz" stammt: aus einem Förderantrag von 1956
- Wie ELIZA mit rund zweihundert Zeilen Code Gesprächstherapie nachahmte, ohne ein Wort zu verstehen – und warum Weizenbaums Sekretärin trotzdem allein mit dem Programm sprechen wollte
- Was der ELIZA-Effekt ist und warum er mehr über uns aussagt als über die Technik
- Woran sich die Pioniere verschätzt haben und worum im Streit zwischen Regeln und Daten sechzig Jahre lang gerungen wurde
Für dich, wenn du KI im Alltag benutzt und wissen willst, woher sie kommt und was hinter den Begriffen steckt – ohne Vorkenntnisse, aber mit Lust auf Zusammenhänge. Nicht das Richtige, wenn du eine technische Anleitung oder Prompt-Tipps für den nächsten Arbeitstag suchst.
Hörprobe
Die Frage ist älter als der Computer. Und sie ist bis heute nicht beantwortet, sondern nur umformuliert worden.
So klingt jede Folge: eine Stimme, ein Gedanke, wenige Minuten.
Wie die Reihe aufgebaut ist
Kann eine Maschine denken
Die Frage ist älter als der Computer. Und sie ist bis heute nicht beantwortet, sondern nur umformuliert worden.
Warum der berühmteste Test gar keiner ist
Turing fragte nicht, ob Maschinen denken, sondern ob wir den Unterschied merken. Diese Verwechslung hält sich seit siebzig Jahren.
Wie ein Förderantrag der Sache ihren Namen gab
Der Begriff künstliche Intelligenz entstand 1956 in einem Antrag auf Forschungsgelder. Er war von Anfang an Marketing.
Eine Verwechslung mit Folgen
Weil beide mit Strom laufen und Signale verarbeiten, hielt man sie für verwandt. Diese Analogie prägt die Sprache bis heute.
Wie Bedeutung zu Zahlen wurde
Ein Aufsatz von 1948 machte Information messbar. Ohne ihn gäbe es keine Digitaltechnik und keine KI.
Die erste Maschine, die aus Beispielen lernte
Ende der Fünfziger baute Frank Rosenblatt ein System, das nicht programmiert wurde, sondern lernte. Die Presse überschlug sich.
Der Irrtum der Pioniere
Sie hielten das Problem für lösbar, sobald die Rechner schnell genug wären. Sie verschätzten sich um ein halbes Jahrhundert.
Der Streit, der sechzig Jahre dauerte
Eine Seite wollte Wissen in Regeln fassen, die andere aus Daten lernen lassen. Der Ausgang war lange offen.
Warum wir Maschinen schon immer überschätzt haben
Im 18. Jahrhundert verblüffte ein schachspielender Automat ganz Europa. Im Inneren saß ein Mensch.
Die Sehnsucht hinter der Technik
Die Idee der denkenden Maschine ist Jahrhunderte älter als die Technik. Das erklärt, warum wir sie so bereitwillig glauben.
… und 80 weitere Tage. Jeden Morgen einer, in deinem Tempo — pausieren geht jederzeit.
So läuft es ab
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Du schaltest die Reihe frei. Danach gehört sie dir — jederzeit abrufbar.
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Du startest, wann es dir passt. Freischalten und Starten sind zweierlei: Der Start legt nur fest, ab wann die Tagesfolgen kommen.
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Jeden Morgen kommt eine Folge. Im Hörerbereich, per Mail — oder in deiner Podcast-App, wenn du magst.
Dann findest du die Reihe in deinem Hörerbereich unter fokus.superkraft-ki.com — anmelden mit der Adresse, mit der du bestellt hast. Ein Passwort gibt es nicht, du bekommst einen sechsstelligen Code.